Absichern und Anlegen – in Zeiten wie diesen! Absichern – Anlegen – Latente Gefahren
Absichern und Anlegen – in Zeiten wie diesen!
Bei allen Überlegungen in finanziellen Angelegenheiten gibt es einen obersten kaufmännischen Grundsatz, ohne den weder eine Privatperson noch eine Firma auskommt: Liquidität geht vor Rentabilität! Mann kann für eine gewisse Zeit ohne Gewinne überleben, aber wenn man nur für eine kurze Zeit seine Rechnungen nicht zahlen kann, hat man unter Umständen ein massives und dauerhaftes Problem. Vor diesem Hintergrund werden drei unterschiedliche Perspektiven zu dem obersten kaufmännischen Grundsatz „Liquidität geht vor Rentabilität“ eingenommen.
- Absichern – Nicht tragbare Risiken gehören ausgelagert!
- Anlegen – Wer breit streut, rutscht nicht so schnell!
- Latente Gefahren – Überschuldete Staaten handeln emotionslos!
1) Absichern – Nicht tragbare Risiken gehören ausgelagert
Nicht tragbare Risiken können je nach persönlicher Situation und Zielsetzung sehr unterschiedlich ausfallen. Zudem kann auch der finanzielle Spielraum sehr unterschiedlich ausfallen. Es gibt aber Risiken, die einen finanziellen Ruin herbeiführen können, wenn sie einmal schlagend werden. Dafür gibt es Versicherungsgesellschaften, die die Risiken nach ihrer Wahrscheinlichkeit ihres Eintreffens kalkulieren können. Für die Übernahme des Risikos wird die kalkulierte Prämie erhoben, die nicht willkürlich verändert werden darf.
Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die günstigste Prämie, die höchste Versicherungssumme und die kulanteste Schadensregulierung rein kaufmännisch nicht zusammenpassen!
Am einfachsten einsichtig ist die Auslagerung von Risiken in allen Arten von Haftungsfragen, wenn diese in der Höhe nicht auf ein tragbares Maß begrenzt werden können. Manchmal ist es die eigene Unachtsamkeit, ein anderes Mal sind es die Kräfte der Natur oder einfach nur ein Streit unter Nachbarn, der eskaliert. Wenn etwas passiert und die Nerven aufgrund der finanziellen Belastung blank liegen, macht das die ganze Situation noch schlimmer. Wer sich gegen Schäden beim Eigentum und die Ansprüche Dritter gut absichert, kann Situationen wie diese gelassener meistern.
Die Arbeitskraft – Motor des finanziellen Wohlstands
Zur Arbeit zu gehen – und zwar bis zum Ruhestand – ist für die meisten Menschen hierzulande eine Selbstverständlichkeit. Denn Arbeitsfähigkeit ist die Grundvoraussetzung, um Geld zu verdienen und sich damit einen gewissen Lebensstandard zu ermöglichen. Das durchschnittliche Lebenseinkommen beträgt aktuell über 2 Mio. Euro, doch die Unterschiede sind erheblich.
Doch wie sieht die finanzielle Situation aus, wenn die Arbeitskraft aus gesundheitlichen Gründen stark eingeschränkt wird oder verloren geht? Das hängt ganz davon ab, wie das persönliche Einkommen privat abgesichert ist, denn die gesetzliche Absicherung ist sehr niedrig oder es bestehen keine Ansprüche, weil die Voraussetzungen nicht erfüllt sind!
Die Einkommensabsicherung für Selbständige ist noch viel wichtiger, weil sie meistens ohne gesetzliche Ansprüche arbeiten. Zudem hängt das Wohl und Wehe des eigenen Betriebs oft zu 100 % vom Chef ab. Somit erlischt nicht nur die eigene Erwerbsquelle, sondern der Fixkostenblock im Unternehmen läuft weiter. Das ist eine eklatante Falle, wenn dafür nicht so weit vorgesorgt ist, dass das Überleben des Betriebes oder eine geordnete Abwicklung möglich ist.
In Unternehmen kommen weitere Risiken zum Tragen, die weder das Unternehmen noch der Firmeninhaber tragen können. Diese Risiken alle zu erkennen und angemessen abzusichern, dafür gibt es spezialisierte Versicherungsmakler.
Die angeführten Beispiele zeigen, dass nicht tragbare Risiken dauerhaft abgesichert werden sollten, wenn die eigenen Lebensziele nicht vollständig auf´s Spiel gesetzt werden sollen. Oftmals ist damit der finanzielle Ruin der Familie verbunden. Da sich die persönliche Situation und die Risikoumstände im Zeitablauf immer wieder verändern, ist eine regelmäßige Überprüfung des Versicherungsschutzes nicht tragbarer Risiken Chefsache!
2 ) Anlegen – Wer breit streut, rutscht nicht!
„Wer breit streut rutscht nicht“ und andere Binsenweisheiten werden immer in Zusammenhang mit der Anlage von Geld und der Vermögensstrukturierung genannt. Sie haben ihre Berechtigung, um eine grundsätzliche Vorgehensweise zu beschreiben. Dennoch stellt sich anschließend die Frage: Wie soll Ausrichtung konkret ausfallen? Zudem fällt die Gewichtung je nach historischem Umfeld unterschiedlich aus!
Ein weiteres oft genanntes Unterscheidungskriterium „Sachwert statt Geldwert“ hängt stark davon ab, in welcher Lebensphase man sich befindet. Hat man noch die Zeit und die Nerven, in Immobilien oder entsprechende Beteiligungen zu investieren. Zudem haben Immobilien den Nachteil, dass sie beim Staat hohe Begehrlichkeiten wecken, denn sie stellen einen sehr hohen volkswirtschaftlichen Vermögenswert dar. Sie bilden daher eine ideale Besteuerungsgrundlage für einen ständig klammen Staat und sie können sich dem auch nicht durch Wegzug entziehen.
Die nachfolgenden Gedanken sollen zum Nachdenken anregen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Es gibt unterhalb der öffentlichen Diskussion Faktoren, die langfristig deutliche Auswirkungen haben werden. Sie bestimmen die finanzpolitische Richtung, weil die Sachzwänge ab einer bestimmten Problemgröße eine Eigendynamik entwickeln. Diese gilt es zu entschlüsseln und sich eine Anlagestrategie aufzubauen, die zu einem passen. Danach sollte an dieser Strategie festgehalten und die kurzfristigen Preisschwankungen ausgeblendet werden. Denn letztendlich bestimmen die großen Themen die Richtung und nicht die vielen kleinen „Push-Nachrichten“!
Liquide Mittel nur in dem unbedingt erforderlichen Rahmen halten
Die Rhetorik aus Politik und von den Notenbanken inszeniert medienwirksam einen „Kampf gegen die Inflation“. Dabei wird vergessen, dass man uns Geldwertstabilität als erreicht verkauft, wenn die Kaufkraft jährlich um 2 % schwindet. Insgeheim hofft die Politik auf Inflation, da der Schuldenberg einfacher abgetragen werden könnte. Allerdings setzt das voraus, dass eine hohe Ausgabendisziplin besteht, woran die versuche meistens scheitern. Liquidität auf dem Konto sollte nur für die Überbrückung eines kurzen Zeitraums vorgehalten werden.
Anleihen
Anleihen sind „Papierzettel“ mit dem Versprechendes Schuldners, das geliehene Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückzuzahlen. Als Kompensation erhält der Investor (Gläubiger) einen vereinbarten Zinssatz.
Ein Portfolio von 60 % Aktien und 40 % Anleihen galt jahrzehntelang als „goldene Richtschnur“ für eine robuste Anlagemischung. In Frage gestellt wird diese Ausrichtung in den Jahren, in denen die Anleihepreise und die Aktienkurse gleichzeitig fallen wie im Jahre 2022. Immer dann, wenn die Notenbanken die Zinsen stark anziehen, um eine aus dem Ruder geratene Inflation wieder einzufangen.
Aber auch aus einem anderen Grund wird dieser Anlagegrundsatz – 60 % Aktien und 40 % Anleihen – in Frage gestellt. Bei einer sehr hohen Staatsverschuldung kommen Staaten an ihre Grenze, einen angemessenen Zinssatz zu bezahlen, der das Risiko für den Anleger für den Kauf dieser Anleihe ausgleicht. Die Notenbanken sind aufgefordert, die Zinssätze für die Staatshaushalte auf ein erträgliches Maß zu halten. Der Point of no return wird historisch bei 90 % Staatsverschuldung im Verhältnis zum Bruttosozialprodukt. gesehen. Ein Wert, den sehr viele westliche Staaten zum Teil deutlich gerissen haben. Danach beginnt eine Eigendynamik zu wirken, die darin besteht, dass die Zinsen nicht mehr durch Steueraufkommen „erwirtschaftet“ werden. Die Zinsen auf die Staatsanleihen werden durch eine zusätzliche Staatsverschuldung bezahlt. Doch wer soll dem Staat das Geld leihen, wenn die Zinsen nicht mehr die Inflation und das Risiko der Staatsanleihen adäquat abbilden. Ein normaler Ausstieg aus dieser Verschuldungsspirale wird zunehmend unwahrscheinlicher. Aus diesem Grunde hat sich die Bundesrepublik Deutschland schon mal in Stellung gebracht, um außergewöhnliche Maßnahmen umzusetzen. Dazu mehr im dritten Teil.
Neue Anlagegrundsätze für die langfristige Vermögensausrichtung werden genannt, die 60-20-20-Regel, 60 % Aktien, 20 % in Anleihen und 20 % in Gold.
Aktien – Die Beteiligung an Unternehmen
Unternehmen stehen an der ersten Stelle der Wertschöpfung. Alles andere hängt von ihnen ab. Wohlstandsmehrung entsteht nur durch Innovationen. Und es geht immer um das Wirtschaften mit knappen Faktoren. Wohlstandmehrung entsteht nicht durch Gelddrucken der Notenbanken, das treibt nur die Preise und verzerrt die Besitzverhältnisse. Es enteignet die arbeitende Bevölkerung und begünstigt die Besitzenden. Der Staat war immer der schlechtere Unternehmer. Er sollte sich auf die Aufgabe beschränken, einfache und verständliche Regeln aufzustellen. Dazu zählt auch die Bereitstellung von verlässlichem Geld, was nicht 2 % Geldentwertung als Zielgröße ist. An dieser Aufzählung lässt sich leicht erkennen, was falsch läuft.
Langfristig schlagen Aktien alle anderen Anlageformen, aber eben nicht in allen Phasen. Manchmal muss man einige Jahre warten, bis sich eine gute Performance einstellt. Wer in diesen Phasen auf Anlagen zurückgreifen kann, die keinen Kursschwankungen unterliegen, der kann ein gut strukturiertes Depot renditeträchtig für den Ruhestand nutzen.
Wohin sich Kurse an den Börsen kurz- und mittelfristig bewegen, ist schwer vorhersehbar. Markttiming, also negative Entwicklungen an den Börsen umschiffen zu wollen, ist kaum leistbar. Wer die besten Börsentage verpasst, hat in der Vergangenheit deutliche Minderrenditen erzielt. Es werden jeden Tag etliche Kommentare abgegeben, weshalb die Börsen steigen müssen und etliche Kommentare, weshalb die Börsen fallen müssen. Das hilft nicht weiter!
Das Einzige, was Sie für sich entscheiden müssen, benötige ich in diesem oder im nächsten Jahr aufgrund meiner persönlichen Situation Geld aus meinem Depot? Dann sollte man handeln, ansonsten investiert bleiben. Das schließt aber nicht aus, Überlegungen zur Ausrichtung des Depots anzustellen und gegebenenfalls Veränderungen im Depot vorzunehmen.
Das Risiko von Einzelaktien ist für die meisten Anleger zu hoch, weil sie nicht an die kursrelevanten Informationen kommen. Daher bieten sich Investmentfonds an, die in vielen unterschiedlichen Unternehmen anlegen. Inhabergeführte Investmentfonds, deren Manager ihr eigenes Geld in dem Fonds unabhängig managen, schlagen mittel- bis langfristig die zugrundeliegenden Indizes. Diese gilt es zu finden und regelmäßig zu prüfen, ob sie ihrer Philosophie noch treu bleiben. Dann ist der langfristige Erfolg mit Aktien vorprogrammiert.
Der Gegenspieler von Inflation und unsicheren Währungen ist Gold
Geldentwertung drückt sich über Jahrzehnte in steigenden Preisen für Gold aus. Da viele Zentralbanken Gold kaufen, wurde der Goldpreis in den letzten Jahren stark angetrieben. Man kann davon ausgehen, dass dieser Trend anhält. Zum einen ist das Verschuldungsproblem nicht gelöst und zum anderen meiden immer mehr Staaten Anlagen im US-$. Das ist deshalb für die US-Währung schlecht, weil die USA bereits seit Jahrzehnten auf „Kapitalimporte“ angewiesen sind. Dis USA haben ein Doppeldefizit, im Staatshaushalt und eine stark negative Handelsbilanz, sie importieren mehr Waren aus dem Ausland als sie exportieren.
Historisch wird Gold in Phasen hoher Staatsverschuldung als Stabilitätsanker geschätzt. Gleichzeitig wird Gold aber auch von den Zentralbanken gekauft, die sich vom US-$ abwenden, um nicht der Willkür der USA zu unterliegen. Der internationale Handel ist auch ohne die Bezahlung im US-$ möglich, was von zunehmend mehr Ländern umgesetzt wird.
3) Latente Risken – überschuldete Staaten handeln emotionslos konsequent
„Alles fließt!“ so sagten es schon die alten Griechen. Es gibt kurz-, mittel- und langfristige Zyklen, die alle drei bis vier Generationen wieder auftauchen. Zu den langfristigen Zyklen zählen die Überschuldung von Staaten – meistens einhergehend mit einem allgemeinen Moralverfall -, der Wechsel der Weltleitwährung und damit auch der Wechsel des Machtzentrums. Die in dem Zusammenhang auftretenden Probleme werden durch die Staaten zunächst mit dem kleinsten Übel bekämpft, die Verschuldung des Staates. Damit ist erst einmal Zeit gewonnen, bis die Zinslast nicht mehr durch die Steuern aufgebracht oder gerechtfertigt werden können. Dann setzt eine Eigendynamik ein, die nicht mehr steuerbar ist, die Zinsen werden bezahlt mit einer weiteren Aufnahme von Schulden.
Das Problem einer aus dem Ufer laufenden Staatsverschuldung ist die Eigendynamik dieses Prozesses. Dieser Prozess erzwingt unweigerlich ab einem bestimmten Zeitpunkt außergewöhnliches, politisches Handeln, nämlich dann,
– wenn weitere Steuererhöhungen wegen der Belastung der Wirtschaft nicht mehr möglich sind,
– wenn die Streichung von Sozialabgaben politisch nicht mehr durchsetzbar ist,
– und wenn eine weitere Verschuldung zu den niedrigen Zinsen unmöglich ist, weil die Käufer der Staatsanleihen das Ausfallrisiko oder die inflationäre Entwertung durch höhere Zinsen kompensiert haben wollen.
Die gesetzlichen Grundlagen für diese dann erforderlichen außergewöhnlichen Eingriffe sind von der Politik bereits geschaffen worden. Einige davon sind hier nachfolgend genannt:
2013 Einführung einer Enteignungsklausel auf alle auf € lautenden Staatsanleihen. Wenn sich 75 % der Gläubiger mit dem Schuldner einig sind, dann müssen die verbleibenden 25 % das gefundene Ergebnis akzeptieren.
SAG-Gesetz 2016, das Sanierungs- und Abwicklungsgesetz regelt die „Remonetarisierung“ der Banken, indem das Guthaben der Anleger auf den Konten – auf der Passivseite der Bank ist das Fremdkapital – per Beschluss dem Eigenkapital der Bank zugeschlagen wird. Das Gesetz zielt nicht auf die Schieflage einer einzelnen Bank ab -dafür gibt es den Einlagensicherungsfonds-, sondern auf eine Schieflage des gesamten Bankensektors.
2024 die Wiederinkraftsetzung des Lastenausgleichsgesetzes von 1952
Die Immobilien in Deutschland stellen einen sehr hohen volkswirtschaftlichen Vermögenswert dar, dass das die Begehrlichkeiten eines überschuldeten Staates weckt. Zudem können Immobilien nicht weglaufen und sich der Besteuerung entziehen. Eine höhere Besteuerung der Immobilien wird bereits von Herrn Prof. Marcel Fratzscher (Politikberater und Professor für Makroökonomie an der Berliner Humbold Universität) öffentlich im April 2026 gefordert. Er hat auch den Lastenausgleich in die öffentliche Diskussion eingebracht. Daher ist es wichtig zu wissen, dass das Lastenausgleichsgesetz von 1952 im Jahre 2020 tatsächlich wieder „scharf gestellt“ worden ist. Damals wurde zugunsten des Staates auf Immobilien eine Zwangshypothek eingetragen. Das Lastenausgleichsgesetz gilt wieder ab dem 1.1.2024, sodass es als Werkzeug für Abgaben an den Staat wieder schnell installiert werden könnte. Damit kann der Staat über Jahre oder Jahrzehnte dauerhaft regelmäßige Einnahmen generieren. Man muss sich einfach an den Grundsatz halten, dass Staaten nie bankrottgehen, es sind immer nur seine Bürger. Die Besteuerung in die Vermögenssubstanz hat in Deutschland bereits mehrere historische Vorläufer. Zudem gibt es Mietgesetze, die Mietpreissteigerungen einbremsen können. Denn alle Mieter sind eben auch, und zwar viele Wähler!
Historische Wendepunkte
August 1971: Der amerikanische Präsident Richard Nixen hebt die Bindung des US-$ an das Gold auf. Bis zu dem Zeitpunkt konnte man für 35 US-$ eine Feinunze Gold kaufen.
1974: Die USA und Saudi-Arabien begründen den Petrodollar zur Rettung des US-$. Saudi-Arabien verpflichtet sich, alles Erdöl nur noch im US-$ zu verkaufen. Dafür können sie dann in den USA zum Beispiel US-Staatsanleihen kaufen. Alle anderen Staaten müssen also den USA Waren verkaufen, um US-$ zu erhalten, damit sie in Saudi-Arabien Erdöl kaufen können. Dieses Abkommen ist 2024 nach 50 Jahren ersatzlos ausgelaufen. Vorausschauend haben sich die USA in den letzten zwei Jahrzehnten zum größten Erdölproduzenten der Welt entwickelt.
2019 hat die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) die Bilanzanforderungen für die international tätigen Banken geändert. Nach einer Karenzzeit von einigen Jahren haben die Banken nicht mehr 4 %, sondern 6 % der Bilanzsumme in sicheren, sofort zu Liquidität machenden Anlagen zu investieren. Dazu zählen wie bisher Bankguthaben, Staatsanleihen der USA und – ab jetzt auch Gold, aber nur physisch gehaltenes Gold der Banken, kein Papiergoldversprechen auf irgendwelchen Zetteln!
Die Welt ist in Bewegung geraten und es scheint so zu sein, dass in unserer Zeit mehrere langfristige Zyklen gleichzeitig an ihren Endpunkt kommen. Große Verwerfungen sind nicht mehr auszuschließen. Daher ist dem legendären Investor Warren Buffet zuzustimmen, der sinngemäß gesagt hat, dass die beste Anlage die Investition in ein 30 $ teures Geschichtsbuch sei.
Sind Sie vorbereitet?
Behalten Sie den Grundsatz „Liquidität geht vor Rentabilität“ immer vor Augen. Behalten Sie sich die Flexibilität nach dem Motto: „Durch die Tür, durch die ich hineingehe, muss ich notfalls auch wieder herausgehen können.“
Gestalten Sie aktiv, damit sie nicht zum Spielball von persönlichen Schicksalsschlägen, Zufällen und staatlichen Zwangsmaßnahmen werden.
Verlieren Sie keine wertvolle Zeit zum Aufbau einer zukunftsfähigen Vermögensstruktur. Unterliegen Sie nicht der Illusion, alles richtig machen zu wollen und die zukünftigen Ereignisse richtig einschätzen zu können.
Behalten Sie sich ein gesundes Selbstvertrauen und ein gutes Gottvertrauen!
Die Geschichtsbücher sind voll von besonderen Problemstellungen in den jeweiligen Epochen, aber auch davon, wie diese Probleme von den Menschen gelöst wurden.
Autor:
Viel Erfolg dabei wünscht Ihnen Hartmut Schulze-Edinghausen.
Stephanie Orefice steht Ihnen für Ihre Fragen zur Seite. Schreiben Sie uns gerne an unter: 


